Sonnenbrille von Tod's
- Warum gerade diese Brille:
- Die Tod's Sonnenbrille aus der ersten Brillenkollektion der italienischen
Luxusmarke war ein Weihnachtsgeschenk - über das ich mich erst gar nicht freuen wollte: Brillen sollte man sich schließlich selber kaufen. Man muss sie aufprobieren, mit anderen Formen,
Farben und Modellen vergleichen und sich dann für seinen Liebling entscheiden. Brillen also niemals verschenken, da ist die Trefferquote, dass sich
der Beschenkte auch wirklich freut, gleich null.
Zwar war sie hübsch verpackt, in einer Tod's typischen orangegelben
Schachtel, auch das Etui war extem schön aus Naturleder gearbeitet, aber
trotzdem kam bei mir nicht wirklich Freude über das Geschenk auf. Um so
überraschter war ich, als ich mich dann das erste Mal damit im Spiegel sah.
Sie war perfekt!
Das Gestell aus Acetat in Schildplattoptik erinnert an eine Pilotenbrille mit Retro-Touch à la Onassis, ohne zu groß und damit zu retro zu sein. Trotzdem ist der Rahmen hoch genug, um meine Augenbrauen zu verdecken. Denn bei Augenbrauen und Sonnenbrillen geht es mir wie bei Körperbehaarung: entweder ganz oder gar nicht. Nichts ist schlimmer bei Sonnenbrillen als ein haariger Fortsatz, vor allem wenn das Modell auch noch braun ist. Die sibernen Metallbügel mit dezenter Tod's Prägung geben ihr einen mondänen Touch, bei dem man gleich ein echtes Capri-Feeling bekommt; und ich meine damit nicht den Softdrink aus dem Beutel.
Mit Preisen um die 260 Euro sind die Modelle aus der Herren- und Damenkollektion von Tod's ein wenig teurer als die Sonnenbrillen anderer Marken. Aber da sie sehr zeitlos ist und perfekt sowohl zu Jeans und T-Shirt als auch zum strengen Businesslook passt, doch eine gute Investition. (Zumindest für all jene, die sich die Tod's leider selbst schenken müssen.)
- Warum denn das? Kate Moss kommt nie aus der Mode! (62.75%, 32 votes)
- Ja, zumal sie schon letztes Jahr für Mango geworben hat! (9.8%, 5 votes)
- Naja, ein einziges Mal geht noch. Und dann: ein Baby! (27.45%, 14 votes)