Smart Bag von Chanel
- Marke:
- Chanel
- Modell:
- Chanel Smart Bag / Phoneholder aus schwarzem Wildleder
- Preis:
- um ab 510 Euro
- Warum jetzt?
- Seitdem wir gelernt haben, dass Frauen von Welt, wie Carine Roitfeld, die Chefredakteurin der französischen Vogue, keine Handtaschen benutzen, da eh nur das Handy und eventuell eine Kreditkarte benötigt wird (alles andere verwaltet der Fahrer oder die Assistentin), sind wir gespannt wie die Taschenindustrie auf dieses Statement reagiert. Kein Wunder also, dass sich Karl Lagerfeld dachte, eine Mini-Tasche, die eigentlich keine ist, muss her. Und schwups war die Smart-Bag von Chanel geboren, die ich natürlich sofort standesgemäß in Paris auf den Pret-à-porter-Schauen testen musste.
- Der erste Eindruck:
- "Meine" Smart Bag ist aus schwarzem Wildleder mit der berühmten Absteppung und einer auffälligen Schmucksteinschließe. Es gibt sie natürlich auch mit der klassischen CC Logoschließe. Die Tasche ist kaum größer als mein iPhone und besteht aus zwei Fächern, die in der Mitte durch ein Reissverschlussfach getrennt sind. Alle drei Fächer werden durch einen Riegel mit magnetischer Schmucksteinschließe zusammengehalten. Bewaffnet mit dem iPhone (passt leider nur ohne extra Hülle gut in die Tasche), Visitenkarten, Kreditkartenetui und ein paar Münzen ging´s dann in die Modewelt von Paris. Erste Erfahrung: Die schon prall-gefüllte Smart Bag lässt sich leider nur in der Hand halten wo sie ähnlich einem kleinen Kohlebricket langsam anfängt schwer zu wiegen. Irgendwann muss sie die Mini-Tasche dann doch in der größeren Handtasche verschwinden.
- Passt zu:
- Ich muss zugeben, dass ich diese kleine schicke Mini-Chanel-Bag jedes Mal, wenn das Handy klingelt oder die Drinks bezahlt werden müssen, äußerst gerne und mit einem gewissen Stolz aus meiner Handtasche wühle. Chanel ist dann doch ein wiedererkennbares Statussymbol, das man irgendwie gerne herzeigt. Das "kleine-Tasche-in-große-Tasche-Prinzip" ist eines meiner liebsten Prinzipien, um in meinen übergroßen Beuteln lebenswichtige Dinge schnell wiederzufinden. Da kommt mir die Smart- Bag gerade recht. Im Restaurant thront sie neben meinem Teller, ohne das ungemütliche Handy-auf-dem-Tisch-Gefühl zu verbreiten, allerdings ist es mir ein Rätsel wie sich in dieser kleinen Tasche auch noch Dinge wie Lippenstift, Kaugummis oder Schlüssel unterbringen lassen sollen. Die Smart Bag scheint eine Tasche für Frauen zu sein, die sich um Banalitäten wie Schlüssel oder Schminke keine Gedanken machen müssen, da der liebenswerte Begleiter alles bedingunslos verwaltet. Als Handytasche mit der Möglichkeit, Geld und Karten zu verstauen, ist sie allerdings ein niedliches Extra, das ich in Paris ziemlich liebgewonnen habe. Meine einzige Sorge war die Nähe meiner Kreditkarte zum tückischen Magnetverschluss, die sich jedoch als ungefährlich erwies.
- Preis-Leistung:
- Diese kleine Tasche ist leider nicht so smart und multitasking wie mein Telefon, dafür erfüllt sie ihren dekorativen Zweck zu hundert Prozent. "Wie süüüß" lauten die Bemerkungen des weiblichen Umfelds. Und wer schon eine 2.55 von Chanel im Schrank hat, wird sich für dieses Mini-Me sofort begeistert können. Wie wär´s also, lieber Karl, mit dem Namen die "Sweet" Bag von Chanel?
- Warum denn das? Kate Moss kommt nie aus der Mode! (62.75%, 32 votes)
- Ja, zumal sie schon letztes Jahr für Mango geworben hat! (9.8%, 5 votes)
- Naja, ein einziges Mal geht noch. Und dann: ein Baby! (27.45%, 14 votes)