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TASCHEN / besprochen von styleproofed Team am 14.09.2011

Pony tritt Python: die Statement-Handtasche von Navyboot

Marke:
Navyboot
Modell:
Handtasche "Pony Coucous" von Navyboot aus der "Capsule" Collection. Python mit gefärbtem Kalbfell
Preis:
um 2.700 Euro
Where to buy
Warum jetzt:
Die wollten bei der Vogue Fashion's Night Out in Berlin alle haben: Die brandneue Handtasche "Pony Coucous" des Schweizer Labels Navyboot (fälschlicherweise von den meisten als "Couscous Pony" diffamiert, aber glaubt uns: mit klumpigem Weizengrieß haben die Schweizer so gar nichts am Hut..). Und weil wir ebenfalls ganz hingerissen waren, haben wir das Pony gleich eingefangen - und es bei unserer Verlosung im September in gute Hände abgegeben.
Alle anderen, die leider nicht gewonnen haben, sollten sich das Täschli vielleicht trotzdem noch einmal aus der Nähe anschauen. Die Schweizer haben das nämlich ganz gut hingekriegt..
Der erste Eindruck:
Das "Tasche-in-Tasche-Prinzip" ist sofort ein Hingucker. Was lukt da raus? Was steckt da drin? Sind das zwei Taschen oder nur eine? Den "Peek-a-boo"-Effekt kennt man bereits von anderen Modellen, bei der Pony Coucous funktioniert das Versteckspiel perfekt: Eine feste Innentasche (nicht zu öffnen!) aus türkis eingefärbtem Pythonleder (das Accessoire-Material der Saison, siehe Prada, Chloé etc) wurde mit einer Totebag in gefärbtem Kuhfell, das nun aussieht wie Ponyfell (Kuh- und Ponyfell ist ebenfalls ein großes Thema, siehe Valentino, Pucci, Louboutin) kombiniert. Beide sind fest miteinander verbunden, ein Drehverschluss hält beide Schichten auch oben zusammen und schließt die Tasche. Oder man lässt das Ponyfell lockerer um das Schlangenleder-Case hängen - finden wir eigentlich noch schöner.

Und was heißt jetzt "Coucous" wenn es nicht um Weizengrieß geht? So viel wie "Kuckucks-Pony"; Pony mit ins Nest gelegtem Schlangenkind - got it?
Was taugt sie:
Die Pony Coucous stammt aus der "Capsule" Collection, der limitierten High-End-Linie von Navyboot, von der es pro Saison jeweils nur zwei Modelle plus ein Paar Schuhe gibt. Und high end ist hier so ziemlich alles: Design, Material, Verarbeitung. Das spiegelt sich dann sogar bei Navyboot im Preis wider: leider kommen die Schweizer hier auf 2.700 Euro (keine Franken).

Das Pony ist kein Packesel - vor und hinter das Pythoncase passt das Nötigste (die Maße sind etwa 41x39cm). Aber schwere Sachen sind kein Problem: Es gibt zwei fest verankerte Riemen, einen längeren für die Schulter, einen kürzeren für die Hand.
Passt zu:
In der Kampagne trägt das Schweizer Topmodel Julia Saner die Handtasche über der Schulter - aber nicht nur jungen Frauen dürfte die extravagante Kombination aus türkisfarbenem Pythonleder und Ponyfell im Batikstyle gefallen: Wir sehen vor allem Frauen wie Diane Kruger, Sarah Jessica Parker oder Salma Hayek mit der Pony Coucous. Ok, letztere wahrscheinlich nicht, die darf ja nur Gucci und Yves Saint Laurent tragen.
Neidfaktor:
Keine Handtasche für jeden Tag, dafür ist die Pony Coucous zu auffällig, zu extravagant, zu besonders. Mit ihr an der Hand wird man ständig angesprochen und so oft angetätschelt als hätte man einen Zuchtpudel im Arm (das ist wahrscheinlich der Haken an der Sache). Also nur etwas für jeden zweiten Tag..





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