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DüFTE / besprochen von Kirstin Bock am 15.11.2010

Das neue Eau de Parfum Play von Givenchy

Marke:
Givenchy
Modell:
Eau de Parfum (50 ml) Play von Givenchy
Preis:
um 73 Euro
Where to buy
Warum jetzt?
Weil das immer mehr abkühlende Wetter da draußen wenigstens etwas Gutes hat: Man kann wieder üppigere Parfüms tragen, ohne sich den Mitmenschen in sommerlicher Atmosphäre als olifaktorische Dunstglocke überzustülpen. Und nachdem das iPhone zum Maß vieler Dinge geworden ist, war so ein Design einfach fällig.
Der erste Eindruck:
Der Flakon von Serge Mansau, Givenchy Stamm-Designer und von Hause aus Künstler und Bildhauer, hat die Größe einer Fernbedienung, erinnert an einen MP-Player, faßt sich auch so an und ist ähnlich schwer. Nur etwa drei Mal so dick. Charmantes Detail: Die Flasche ist an den Kanten mit einer schmalen Metall-Leiste verziert (sehr sophisticated), das verhindert außerdem, dass das ganze zu technisch wirkt.
Der Duft selber riecht schon nach wenigen Minuten sehr intensiv und warm - dafür wurde u.a. eine Note aus Amrisholz eingesetzt, eine karibische Baumart, die ähnlich duftet wie Sandelholz. Das hat neben Patschuli und Orchidee ebenfalls Verwendung gefunden, und so geht die Kreation leicht ins Orientalische, aber ohne dabei old-fashioned zu sein. Istanbul 2010 statt Bagdad 1850.
Was taugt er:
Den Flakon will man sofort mit sich herumtragen und zu seinen Freundinnen schleppen. Ein wirklich cooles Teil, das man ständig anfassen muss. „Play“ ist eindeutig ein „Komm-näher“-Duft – den kann man zum Ausgehen tragen, aber eher nicht im Büro. Und dann mal schauen, ob einer mitspielen will.
Passt zu:
Den Nicht-Paris-Hiltons dieser Welt, die die Rosa- und Pink-Phase hinter sich gelassen haben (oder nie hatten). Durch das geniale Design passt der Flakon in jede Clutch. Das ist eindeutig gut mitgedacht
Preis-Leistung:
73 Euro für 50 ml – das ist teurer als mancher MP3-Player. Trotzdem: Die Investition lohnt sich, weil man darauf garantiert mehr Ansprache bekommt, als wenn man sich Musik auf die Ohren stülpt.
Kirstin Bock
Standort: Berlin
Standpunkt:
It's Beauty. Not Brain-Surgery
Hauptbeschäftigung: Autorin für Magazine wie GALA, Grazia, Cosmopolitan, Petra

Kauft mir das bitte jemand: Alles aus türkisen Tiffanys-Schachteln ist toll. Gern genommen aber auch das gleichfarbige Classic Travel Wallet von Aspina of London. Und vielleicht spendiert mir ja jemand endlich das Mani-Pedi-auf-Lebenszeit-Abo vom Spa Hyatt-Berlin

Das sollte bitte niemand mehr tragen: Mulifunktions-Outdoor-Survival-Wear in zivilisierten Gegenden. Besonders schlimm: Fleece. Wie sagte Joan Collins schon: Das ist was für Schafe



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Brad Pitt wirbt als erster Mann für den Parfum-Klassiker Chanel No. 5: Macht das Sinn?
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