Best of Labels: Gut gecoacht - die neuen alten Handtaschen von Coach
- Warum jetzt:
- Coach wurde 1941 in Manhattan gegründet und steht in diesem Falle mal nicht für den Trainer einer Sportmannschaft oder einen praktischen Kleintransporter, sondern für klassisches amerikanisches "craftmansship", was sich noch mal ehrwürdiger als „Handwerk“ anhört. 70 Jahre und kein bisschen staubig – 70 Jahre Handwerkskunst modern in unser Jahrhundert transportiert, ohne den Charme der 70er zu verlieren. Als ich am Wochenende aus irgendeinem, mir immer noch unverständlichen Grund, meinen Kleiderschrank aufräumte (bzw. nur an der Spitze des Eisbergs kratzte) musste ich feststellen: "Taschen hab ich genug". Die guten sind fein säuberlich in Staubbeuteln verpackt. Die weniger guten lagern in drei Pappkisten mit den Maßen 43x55x18 cm in besagtem Kleiderschrank und sind bis an den Kistendeckel prall gefüllt. Die guten Taschen sind zum Beispiel die schönen Vintage Aigner Taschen und die Bridge Taschen (völlig unterschätze Firma!), die ich von meiner Mutter geerbt habe. Die weniger guten sind halt diese Taschen, die man mal eben so mitnimmt und sich nach drei Wochen des Tragens fragt: "warum?". Mein Ansporn, mich von diesen "2. Wahl" Taschen zu trennen, wurde durch einen zufälligen (genau! Zufällig!) Blick auf die neue Kollektion von Coach potenziell erhöht – weil es die jetzt auch in Deutschland exklusiv bei Net-A-Porter gibt und sie deutlich weniger kosten als die meisten Designer-Handtaschen.




