Tanned, actually… Selbstbräuner von St. Tropez im Test
- Warum jetzt?
- Jeden Mai derselbe Mist: die knieumspielenden Neu-Errungenschaften hängen im Schrank, die Temperaturen wären auch kein Hindernis – aber die Beine sehen nach monatelanger Sonnenabstinenz aus wie Milch mit Spucke. Abhilfe verspricht hier entweder der Griff zum knöchellangen Maxirock (Verhüllungsstrategie), die Ist-mir-egal-ich-lass-das-jetzt-so-Haltung oder aber: ein Selbstbräuner. Da ich schon einige Lenze auf dem Buckel habe, verfüge ich hierzu bereits über gewisse Erfahrungswerte und weiß: das handelsübliche Bräunungscreme-Zeug stinkt, sieht im Ergebnis streifig aus oder wie Babyhaut nach dem Genuss von deutlich zu viel Karottensaft. Entsprechend skeptisch bin ich, als vertrauenswürdige Quellen von Bräunungscreme-Produkten von „Saint Tropez“ schwärmen. Da ist zunächst mal die Verpackung: nix braun, nix gold, nix schnörkelige Schrift – platinfarben sind die schlichten St.Tropez Tuben und Döschen und haben damit fast einen maskulinen Touch, der mehr an Ölkännchen erinnert, als an ein feminines Beautyprodukt wie Selbstbräuner oder Bräunungscreme.


