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MODE / besprochen von Silke Bücker am 01.12.2010

Abendrock statt Abendkleid: glänzende Maxiröcke sind die perfekten Begleiter

Warum jetzt?
Weil die neuen Maxi-Röcke eine perfekte Alternative zum klassischen Abendkleid darstellen, welches alle Jahre wieder spätestens zu Weihnachten oder Silvester wieder mal dringend gebraucht wird. Der große Nachteil ist, dass man in den pompösen Roben je nach Anlass schnell overstyled wirkt und dazu noch wenig Kombinationsmöglichkeiten hat. Anders bei langen Röcken, die sich aktuell zaghaft in den Kollektionen breitmachen und spätestens im nächsten Jahr einen Riesen-Hype erleben werden. Bodenlange Abendröcke mit Kuschelstrick im Glam Grunge Look haben jetzt schon Marc Jacobs und Ashish auf dem Runway gehabt. Warum also nicht angesichts der anstehenden Festtage in einen langen Rock investieren, den man wunderbar vielseitig stylen kann: sophisticated mit schlichter Seidenbluse, mit trägerlosem Top und High-Heels für den großen Auftritt, cool mit schmalem Boyfriend-Blazer oder lässig-gemütlich mit Oversized-Pulli und flachen Schuhen für den Alltag. Wer allerdings kleiner als 1,70 m ist, sollte auf taillierte Modelle setzen (streckt!), dazu IMMER Absatz und am besten ein kurzes oder enges Oberteil tragen. Denn dass man durch die neue Länge optisch ein paar Zentimeter Körpermaß gewinnt, wäre schlichtweg eine Lüge. Maxi-Röcke stauchen entgegen ihres verheißungsvollen Namens leider eher. Aber was soll's: Alles eine Frage des Stylings. Hier unsere fünf Lieblinge mit Bodenhaftung.
Silke Bücker
Standort: Köln


Standpunkt: Alles Plastik

Zuletzt gekauft: Trenchcoat von Lahssan bei Colette in Paris

Unter dem Titel Alles Plastik schreibt Silke Bücker seit rund sechs Jahren als freie Journalistin über Mode, beispielsweise für JNC, INDIE Magazine, Fashion Today oder TM. Ihr gehörte dreieinhalb Jahre lang die Kölner Boutique “Gold – Mode zur Zeit“, die sie aus Vernunftsgründen jedoch kürzlich an den Nagel hängte. Ihre Heimatstadt Köln hält sie für gleichermaßen sympathisch wie unmodisch und provinziell, und grade deshalb ist sie gerne dort. Weil sie zu denen gehört die sich, unbeeinträchtigt von Hektik und Hype, am liebsten ihr eigenes Bild machen.